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PHILIPPE AUGUIN
Dirigent
Philippe Auguin zählt zu den meistgefragten Dirigenten seiner Generation. Er feiert aussergewöhnliche Erfolge sowohl auf dem Konzertsektor als auch im Bereich Oper.
Eine regelmässige Zusammenarbeit verbindet Philippe Auguin seit vielen Jahren mit führenden Opernhäusern wie der Metropolitan Opera New York (Lohengrin, Bohème, Doktor Faust, Frau ohne Schatten), dem Teatro alla Scala Milano (Don Giovanni, Nozze di Figaro, Zauberflöte, Macbeth, Ballo in maschera, Forza del destino, Dialogues des Carmelites), dem Royal Opera House Covent Garden London (Traviata, Tosca, Madama Butterfly), der Bayerischen Staatsoper München (Rosenkavalier, Elektra, Arabella), der Deutschen Oper Berlin (Aida, Die Tote Stadt), der Hamburgischen Staatsoper (Fliegender Holländer, Tannhäuser, Salome, Otello, Falstaff, Bohème, Turandot) sowie der Los Angeles Opera, der Sydney Opera dem Grand Théâtre de Genève und den Opernhäusern von Köln, Stuttgart und Dresden.
Bei den Salzburger Festspielen 1996 dirigiert Philippe Auguin erstmals die Wiener Philharmoniker anlässlich der Fidelio Produktion im Grossen Festspielhaus. Nach einer glanzvollen konzertanten Aufführung von Salome mit den Philharmonikern beim Zaragossa Festival im April 2007, ist Philippe Auguin im Mai 2008 zum ersten Mal an der Wiener Staatsoper mit Korngolds Toter Stadt zu sehen.
Aber nicht genug der Spitzenorchester: sensationelle Konzertdebüts feiert Philippe Auguin in London mit Sacre du Printemps mit BBC Symphony in der Royal Festival Hall, in Paris mit Schumanns Symphonie N° 1 mit dem Orchestre National de France im Theatre des Champs-Elysée, in Wien mit Brahms Symphonie N° 2 mit den Wiener Symphonikern im Grossen Saal des Musikvereins sowie mit Richard Strauss Ein Heldenleben am Pult der Münchner Philharmoniker. Darüber hinaus dirigierte Philippe Auguin zahlreiche Konzertserien mit der Dresdner Staatskapelle, dem Royal Philharmonic Orchestra London, der Tschechische Philharmonie, dem Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino und den Bamberger Symphonikern.
Zahlreiche Verpflichtungen führten ihn zu bedeutenden Festspielen wie den Salzburger Festspielen, dem Ravenna Festival, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Beethovenfest Bonn, dem Hong-Kong-Festival, dem Musiksommer Bad Kissingen oder dem Sydney Olympic Festival.
1998 bis 2005 feierte Philippe Auguin grosse Erfolge als Generalmusikdirektor des Staatstheaters Nürnberg. Im Mittelpunkt zahlreicher Projekte stand sowohl die Neueinstudierung von Wagners Ring des Nibelungen als auch die zyklische Aufführung der Sinfonien von Gustav Mahler. Außerdem setzte er wichtige Akzente mit zeitgenössischen Werken, u.a. von Boulez, Henze, Maxwell Davies, Reimann und Ruzicka.
Das künstlerische Schaffen von Philippe Auguin wurde schon während der Studienzeit in Wien und Florenz von zwei bedeutenden Persönlichkeiten geprägt, war er doch musikalischer Assistent von Herbert von Karajan und später enger Mitarbeiter von Sir Georg Solti. Als internationaler Dirigent französischer Herkunft ist er in der Oper im gesamten deutschen und italienischen Repertoire zuhause, während im Konzert der Bogen von Klassik bis Moderne reicht, wobei der Schwerpunkt bei der deutschen Spätromantik liegt.
Philippe Auguin ist Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und seit Juni 2002 Honorarkonsul der Republik Frankreich.
Jan.08 |